|
Worum geht es?
Die E.ON Netz GmbH plant den Bau einer 380.000 Volt Höchstspannungstrasse zwischen Wahle bei Peine und Mecklar in Nordhessen.
Diese Stromleitung soll als 180 km lange Freileitung gebaut werden. Die Masten werden ca. 52 m hoch sein und die Ausleger eine Breite von 29 m haben. Die Mastabstände betragen 300 bis 500 m.
Für die Trassenführung gibt es eine sogenannte Vorzugstrasse sowie zurzeit zwei Trassenvarianten.
Wir, die Bewohner der Ortschaften, an denen diese Höchstspannungsleitung in oft nur sehr geringem Abstand vorbeigeführt werden soll, sind in großer Sorge und fordern daher eine unterirdische Verlegung der gesamten Strecke durch Erdkabel. Dabei favorisieren wir die HGÜ - bzw. HVDC Light – Version (weitere Informationen auf der Technikseite). Das ist eine kostengünstige und mit geringem Aufwand zu verlegende Gleichstromtechnik.
Die Vorteile der Erdverkabelung bestehen im
- Schutz der Gesundheit von Menschen und Tieren
- Vermeidung von unnötigen Einschnitten in unsere Landschaft, sogar in Natur- und Landschaftsschutzgebiete
- Vermeidung von Elektrosmog
- Vermeidung von Energieverlust (10-20 %) beim Transport der Energie
- Vermeidung der Belastung des Klimas durch Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes
- Vermeidung der Wertminderung von Immobilien.
Beim Bau der Trasse als Freileitung würden alle eben genannten Punkte auftreten und unser Leben beeinträchtigen.
Die derzeitige Gesetzeslage sieht aber die Möglichkeit einer Erdverkabelung nicht vor. Daher fordern wir alle Landtags- und Bundestagsabgeordneten auf, eine Bundesratsinitiative zu starten und eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes durchzusetzen, damit eine Erdverkabelung möglich wird.
Alle Bürgerinitiativen entlang der Trasse arbeiten zusammen, um den Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen.
|